Vitamin D Mangel

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Fast 80 Prozent aller erkrankten Personen leiden an einem signifikanten Vitamin D Mangel. Vitamin D zählt zu den fettlöslichen Vitaminen und wird als Hormon eingestuft. Mithilfe von Sonnenlicht kann es im Körper zu einem großen Teil selbst aufgebaut werden. Es ist maßgeblich am Stoffwechsel von Kalzium und Phosphat beteiligt und fördert deren Aufnahme im Darm. Außerdem unterstützt es den Knochenaufbau, beeinflusst verschiedene Hormone und ist ein wesentlicher Bestandteil für ein gesundes Immunsystem und dadurch ein „Verhinderer“ von Entzündungen wie etwa einem Harnwegsinfekt.

Wo ist Vitamin D enthalten?

Praktisch könnte Vitamin D über die Nahrung aufgenommen werden, doch das ist relativ unrealistisch. Denn dazu müssten täglich mindestens 22 Liter Milch getrunken werden oder drei bis fünfmal pro Woche fettreiche Fische wie Makrele oder Lachs mit einer Portion von mehr als einem Kilogramm gegessen werden.

Der einzige Weg, um den Speicher also auf natürlichem Weg aufzufüllen ist ein Sonnenbad. Von April bis September heißt es also mit Maß und Ziel Sonne zu tanken. Täglich 15-30 Minuten wenigstens die Arme und das Gesicht zu sonnen (besser wäre es, den ganzen Körper zu sonnen) soll helfen, einem Vitamin D Mangel vorzubeugen.

Dunkelhäutige Menschen sollten deutlich länger (bis zu 2 Stunden) in der Sonne bleiben. Die Sonne sollte noch relativ hoch stehen (10 bis 15 Uhr) und es dürfen keine Wolken am Himmel sein, sodass das Vitamin von der Haut richtig aufgenommen werden kann. Sonnenschutzcremes und Glas verhindern übrigens die Aufnahme von Vitamin D. Die Haut kann dann innerhalb von 15-30 Minuten (je nach Hauttyp) 10.000 bis 20.000 I.E. (internationale Einheiten) Vitamin D3 bilden.

Im Winter bzw. von Oktober bis März fehlt dem Körper die richtige Sonneneinstrahlung und ein Vitamin D Mangel ist vorprogrammiert. Selbst wenn dann die Sonne scheint, steht sie nämlich zu tief für eine ausreichende UV-Strahlung. In den Bergen, am Mittelmeer bzw. in ferneren Ländern kann jedoch das Vitamin getankt werden.

Im Winter lebt ein gesunder Mensch von seinem Vitamin D Speichervorrat. Dieser Vorrat schwindet jedoch, je länger der Winter dauert. Forscher sehen einen Zusammenhang vom Anstieg von Grippewellen im Februar und März und dem Vitamin D Mangel im Winter. 

Sind die Speicher leer (oder nie voll gewesen), so kann man auch mit einem hochwertigen und richtig dosierten Präparat nachhelfen. Dazu mehr am Ende des Artikels.

Vitamin D Mangel als Krankheitsrisiko

Die aktiven Formen des Vitamins D sind Vitamin D2 und D3, wobei das Vitamin D2 nur ein Viertel bis ein Sechzehntel mal so aktiv ist wie D3. Deshalb sprechen wir in den meisten Fällen vom Vitamin D3. Ein Vitamin D Mangel erhöht das Krankheitsrisiko ganz erheblich.

Vor allem im Winter leiden viele Menschen an einer Mangelerscheinung des „Sonnenvitamins“, da die Sonne in den nördlichen Regionen der Erde viel zu tief steht, um für die erforderliche UV-Strahlung zu sorgen. Der Körper ist aber auf die UV-Strahlung angewiesen, da Vitamin D zu rund 90 Prozent in der Haut gebildet wird – eben nur unter Einfluss der Sonne.

Zu den Risikopersonen eines Vitamin D Mangels zählen:

  • alte Menschen
  • Babys
  • Menschen mit dunklerer Hautfarbe
  • übergewichtige Personen
  • Menschen, die an Leber, Nieren- oder Magen-Darm-Erkrankungen leiden
  • Menschen, die sich kaum im Freien aufhalten

Der Mindestbedarf an Vitamin D von 2000 I.E. pro Tag bei einem gesunden Menschen hat sich in den letzten Jahren nicht verändert. Jedoch hat sich unser Lebensstil maßgeblich geändert. So verbringt der Großteil von uns die Zeit im Inneren eines Hauses und nicht draußen an der frischen Luft bzw. in der Sonne (wenn denn eine scheint). Dadurch entsteht rasch ein Vitamin D Mangel, das Immunsystem wird geschwächt und Krankheiten können schneller entstehen.

Die richtige Dosierung

Stellt der Arzt fest, dass die Vitamin D3 Werte im Keller sind, so müssen die Speicher wieder aufgefüllt werden. Am effizientesten funktioniert dies mit Hilfe eines Ergänzungsmittels. Allerdings verschreibt der Großteil der Ärzte eine viel zu geringe Dosis von maximal 400 I.E./Tag. 

Bei fast allen Kranken ist ein Vitamin D Mangel vorhanden, doch die von vielen Ärzten verschriebenen Präparate sind aufgrund der geringen Dosis einfach wirkungslos. Darauf hat uns ein ganzheitlicher Facharzt für Innere Medizin und Nierenheilkunde, bei dem Stefan in Therapie war, aufmerksam gemacht. Auch Stefan hatte während der akuten Phase seiner Krankheit einen Vitamin D Mangel. Mit der vom Arzt empfohlenen Einnahme und Dosis eines Ergänzungsmittels war sein Speicher innerhalb von einem Monat von 15ng/ml auf 38ng/ml gestiegen. Nach einem Jahr war sein Vitamin D3 Wert auf 50ng/ml und lag somit im Optimalbereich. Die Normwerte bewegen sich zwischen 30 und 50ng/ml. Wir haben also gute Erfahrungen mit folgender Dosis gemacht:

Vitamin D3 Kapseln 20.000 I.E.

Aufsättigung: 8 Wochen täglich 1 Kapsel zum Essen einnehmen

Erhaltung: 14 Kapseln pro Monat zum Essen einnehmen (egal wie eingenommen, z.B. 2×7 Kapseln)

Wo kaufen?

Jene Vitamin D3 Präparate, die in Apotheken, Reformhäusern oder Supermärkten  rezeptfrei erhältlich sind bzw. von den meisten Ärzten verschrieben werden, weisen eine viel zu geringe Dosis auf, um nachhaltige Wirkungen hervorzurufen. Bei diesem Thema haben wir gute Erfahrungen mit einem ganzheitlichen Mediziner gemacht. Ansonsten können Ärzte Präparate mit höherer Dosis verschreiben. Wir können folgendes Produkt empfehlen, welches über unseren Shop erhältlich ist*:

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Quellen:

  • Holik, MF: Vitamin D Deficiency. In: N Engl J Med. 2007.
  • Hintzpeter, et al.: Vitamin D status and health correlates among German adults. In: European Journal of Clinical Nutrition. 2008.

***Hinweis: Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir über unsere eigenen Erlebnisse und Erfahrungen berichten. Wir sind keine Mediziner oder Ernährungsberater. Das Lesen dieses Artikels ersetzt weder eine ärztliche noch eine andere therapeutische Behandlung. Wenn du eine ernsthafte gesundheitsbedrohliche Krankheit hast, ziehe bitte zusätzlich einen Experten bzw. Arzt zurate. Mehr zu unserer Geschichte bzw. unseren Erfahrungen kannst du in den Artikeln „Mein Leben – Mein Weg“ und „Gemeinsam sind wir stark“ sowie auf der Seite „Über uns“ nachlesen.***

 

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