Die Macht deiner Gedanken macht dich gesund

positiv denken

„Du musst positiv denken“. Ein Satz, den wohl die meisten Menschen zumindest ein Mal im Leben schon gehört haben. „Positiv denken“, ein Begriff, der im Volksmund sehr wohl bekannt ist. Auch in der Medizin wurde die Kraft der positiven Gedanken bereits entdeckt und mit dem Begriff „Placeboeffekt“ betitelt.

Eine angemessene Bedeutung wird dem positiven Denken aber meistens weder im privaten Bereich noch in der Medizin zuteil. 

Positives Denken ist auch keine einfache Angelegenheit und kann nicht einfach so von jetzt auf gleich praktiziert werden. Während es auf dem Papier sehr einfach klingt, oder auch leicht dahingesagt ist, stößt man bei der aktiven Anwendung oft auf große Hindernisse. In diesem Beitrag möchte ich daher auf den Nutzen, die Hindernisse und auf die Anwendung des positiven Denkens eingehen.

Der Nutzen

Die Macht der positiven Gedanken ist nahezu grenzenlos. Diese Meinung mag umstritten sein und muss auch nicht von jedem geteilt werden. Jedoch sollte man sich zumindest auf ein Experiment einlassen, sich selbst ein Bild der Wirkung der positiven Gedanken machen und nicht lediglich andere Meinungen blindlings übernehmen. 

Wichtig ist, dass man sich voll und ganz auf dieses Experiment einlässt. Es sind nämlich nicht lediglich die Gedanken, die Einfluss auf uns und unseren Körper nehmen, sondern unser ganzes Verhalten. Angefangen beim Unterbewusstsein, über die Gedanken selbst, Mimik, Gestik bis hin zu den Dingen, die wir reden.

Das alles sind Faktoren, die das positive Denken und schlussendlich uns und unseren Körper beeinflussen. Erst wenn all diese Faktoren auf Positivität und somit glücklich sein programmiert sind, wird das Experiment von Erfolg gekrönt sein. Lediglich die Gedanken ein wenig zu beeinflussen wird nicht ausreichend sein. Jeder der das denkt, wird positives Denken als Humbug abstempeln. 

Den Nutzen von positivem Denken muss also jeder für sich selbst erkennen. Wie der Placeboeffekt als wissenschaftlich dokumentiertes Experiment zeigt, ist das Potenzial gerade für die Gesundheit jedoch als sehr groß einzustufen. 

Die Hindernisse

Ohne jetzt wertend sein zu wollen, würde ich die Menschen im deutschsprachigen Raum eher als pessimistisch gestimmt einschätzen. Dies ist natürlich rein meine subjektive Meinung, die nicht auf jeden Einzelnen umgemünzt werden kann – also nicht verallgemeinert zu sehen ist. Anstatt also Möglichkeiten zu sehen, sehen wir eher Risiken. Und anstatt das Positive zu sehen, konzentrieren wir uns eher auf das Negative. 

Meist können wir nichts dafür und viele dieser Verhaltensmuster und Glaubenssätze werden bereits in der Kindheit gelegt. Was wir allerdings ändern können ist die Gegenwart und in dieser sollten wir das Positive mit jeder Faser unseres Körpers geradezu inhalieren. 

Oft ist auch das Umfeld, also einerseits die Personen, mit denen man persönlich im Kontakt steht, als auch die Medien, die wissentlich oder unwissentlich konsumiert werden ein Hemmnis, das über Erfolg bzw. Misserfolg von positivem Denken entscheidet. 

Umfeld färbt ab. So auch die Negativität des Umfelds. Hier rate ich einfach zu selektieren und gerade Medien auf ein Minimum zu reduzieren. Diese forcieren ja geradezu die Negativität. Auch persönliche Kontakte sollten in manchen Lebensphasen mit Bedacht gewählt werden. So hart das klingt, aber man kann keinen anderen Personen helfen, wenn es einem selbst nicht gut geht. 

Die Anwendung

Meistens wird man positives Denken gerade in Extremsituationen, also zum Beispiel während einer Krankheit benötigen. In diesen Situationen ist ein Wechsel des Gedankenkorsetts aber extrem schwierig und das Unterbewusstsein versetzt uns immer wieder in missliche Situationen. 

Gerade Angst als eine der negativsten Emotionen übernimmt hier oft das Ruder und macht positives Denken nahezu unmöglich. Positives Denken sollte also immer Bestandteil des Lebens sein und nicht erst in Notsituationen. Wie überall macht auch hier Übung den Meister

Positive Gedanken als direktes Pendant zur Angst ist somit meiner Meinung nach jenes Werkzeug, um eine der positivsten Emotionen, nämlich Glück, zu produzieren. Wie bereits beschrieben sind es aber nicht lediglich die Gedanken, die das positive Denken auszeichnen, sondern die gesamten Verhaltensmuster. 

Schließlich leben wir in einer Welt, die wir uns selbst erschaffen. Und wenn wir die Möglichkeit haben, unsere Welt zu konstruieren, warum konstruieren wir dann keine glückliche für uns?


***Hinweis: Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir über unsere eigenen Erlebnisse und Erfahrungen berichten. Wir sind keine Mediziner oder Ernährungsberater. Das Lesen dieses Artikels ersetzt weder eine ärztliche noch eine andere therapeutische Behandlung. Wenn du eine ernsthafte gesundheitsbedrohliche Krankheit hast, ziehe bitte zusätzlich einen Experten bzw. Arzt zurate. Mehr zu unserer Geschichte bzw. unseren Erfahrungen kannst du in den Artikeln „Mein Leben – Mein Weg“ und „Gemeinsam sind wir stark“ sowie auf der Seite „Über uns“ nachlesen.***

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