Bewegung für die Gesundheit

Bewegung

Sport oder Bewegung ist für viele eine weitere Möglichkeit, das Ego auszuleben. So beweist man sich selbst sowie anderen wie schnell, wie stark oder wie sonst irgendwas man ist. Ich finde Wettkampf nicht schlecht und finde, dass dieser auch Teil des Lebens ist, da er in der Natur des Menschen liegt.

Jedoch würde ich zwischen konstruktiven und destruktiven Wettkampf unterscheiden. Bewegung sollte dem Körper Kraft spenden. Bewegung sollte dem Körper und dem Geist Gesundheit verschaffen. Und Bewegung sollte dem Körper einen Ausgleich bieten.

Wird Bewegung aus dem destruktiven Wettkampfgedanken heraus betrieben und all die positiven Faktoren in den Hintergrund rücken, so wird aus einer gesundheitsfördernden Bewegung ganz schnell eine gesundheitsschädliche.

Stress minimieren

In nahezu allen Lebenslagen sehen wir uns mit einem enormen Stress konfrontiert, den wir uns des Öfteren selbst erzeugen. Bewegen wir uns in der Freizeit auf eine ungesunde Weise und setzen unserem Körper und Geist noch weiteren Stress aus, so schaden wir unserer Gesundheit.

Der Wettkampfgedanke muss also in den Hintergrund rücken. Man sollte sich selbst und sein Körpergefühl als einzigen Vergleich für einen „Wettkampf“ heranziehen. Dieser Wettkampf soll konstruktiv sein und lediglich dazu dienen, sich selbst zu motivieren und ein klein wenig seine Komfortzone zu verlassen mit dem Ziel selbige zu erweitern.

Wie weit du gehen kannst, stimme nur mit dir und deinem Körper ab. Hier geht es einfach darum auf deinen Körper, aber auch deinen Geist zu hören und im Einklang mit diesem zu handeln.

Bewegung als Ausgleich

Nutze das Körpergefühl dazu, um eine Intensität zu finden, die Stress abbaut und nicht weiteren erzeugt. Bewegung soll dem Körper und dem Geist einen Ausgleich verschaffen.

Wähle Bewegungsarten, die sehr bewusst entschleunigen und so die Möglichkeit bieten aus der schnelllebigen Zeit einen Schritt zurückzutreten. Wir werden im Alltag mit Reizen nahezu bombardiert und auch wenn wir nicht bewusst beeinflusst werden, so findet doch eine Änderung in uns statt.

Bewegung soll Raum für das wesentliche schaffen und den Abbau der Reizüberflutung unterstützen. Wie eine solche Bewegungsform für dich persönlich aussieht, musst du für dich selbst herausfinden.

Überanstrengung verursacht Säuren

Ein weiterer Faktor der für Bewegung als Ausgleich spricht ist der Säure-Basen-Haushalt. Welche Ursachen eine Übersäuerung nach sich ziehen kann haben wir ja bereits im Artikel Das Haus- und Heilmittel Natron beschrieben. Dass allerdings auch Überanstrengung zur Säurenbildung führen kann, war bisher noch nicht Thema.

Eine Überanstrengung in Form von Stress für den Geist oder auch für unser muskuläres System führt zur Bildung von Säuren und schwächt den Körper. Jeder der glaubt Bewegung in egal welcher Ausführung unterstützt den Körper ist auf dem Holzweg.

Und ich kann ein Lied davon singen wie Überanstrengung dem Körper schaden kann. In meiner frühen Jugend war ich begeisterter Sportler. Bis zu drei Stunden Sport täglich waren eher Normalität als Ausnahme. Mit dem Beginn des Studiums wurde die Zeit für Sport aber immer begrenzter. Ich nahm deutlich an Gewicht zu und mein Fitnesslevel sank deutlich.

Trotz merklicher Veränderungen meines Körpers realisierte mein Geist diese Veränderungen nicht und in meinen Gedanken war ich noch im Stadium des 17-jährigen durchtrainierten Sportlers. Mein Körper sendete mir so immer mehr Signale, die ich aber nicht als solche wahr nahm. Zum Höhepunkt meiner Ignoranz erlitt ich nach jeder intensiveren Sporteinheit sogar Gelenksentzündungen, die mich teilweise zwei Wochen nicht normal gehen ließen, geschweige denn ruhig schlafen ließen.

Dies war auch der Zeitpunkt wo ich krank wurde und mir mein Körper gänzlich die Möglichkeit nahm Sport zu betreiben. Anstatt meinen Körper mit Bewegung zu unterstützen und Raum zu bieten, schnürte ich ihm gänzlich die Luft ab und musste selbst die Konsequenzen dafür tragen.

Bewegung für die Gesundheit

Letztendlich muss jeder selbst für sich herausfinden, was einem gut tut und was eher Schaden verursacht. Ich habe für mich durch einen sehr steinigen Weg herausfinden müssen auf meinen Körper und seine Bedürfnisse zu hören. Ich hoffe ich kann dir mit meinen Erfahrungen ein wenig helfen, um für dich das Optimum zu finden.

Bewegung hängt natürlich immer von Faktoren wie Fitnesslevel, Tagesform, Alter und Gewicht  ab, die jeder für sich selbst evaluieren und abstimmen muss, um so die Bewegungsform sowie Intensität und die Dauer festlegen zu können.

Im Vordergrund sollte die Gesundheit und der Spaß (ein weiterer wichtiger Faktor für Gesundheit) stehen.

In diesem Sinne viel Spaß an der Bewegung!


***Hinweis: Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir über unsere eigenen Erlebnisse und Erfahrungen berichten. Wir sind keine Mediziner oder Ernährungsberater. Das Lesen dieses Artikels ersetzt weder eine ärztliche noch eine andere therapeutische Behandlung. Wenn du eine ernsthafte gesundheitsbedrohliche Krankheit hast, ziehe bitte zusätzlich einen Experten bzw. Arzt zurate. Mehr zu unserer Geschichte bzw. unseren Erfahrungen kannst du in den Artikeln „Mein Leben – Mein Weg“ und „Gemeinsam sind wir stark“ sowie auf der Seite „Über uns“ nachlesen.***

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