Behandlung

Schulmedizin und Medikamente
Schulmedizin und Medikamente

Behandlungsmöglichkeiten bei Harnwegsinfekten

Es gibt verschiedene Behandlungen, die gegen Blasenentzündungen helfen. Auf dieser Seite werden wir die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten kurz zusammenfassen. Wir weisen nochmals darauf hin, dass wir keine medizinische Ausbildung abgeschlossen haben. Wir geben unsere persönlichen Erfahrungen mit dieser Krankheit weiter. Unsere Geschichte könnt ihr in den Artikeln «Mein Leben – Mein Weg»,  «Gemeinsam sind wir stark» und im Buch «Gesundheitserreger» nachlesen. In den Unterpunkten dieser Seite beschäftigen wir uns vor allem mit der Ernährung, da dies unserer Meinung nach am wichtigsten ist, um gesund zu bleiben oder gesund zu werden. Wir stellen verschiedene Nahrungsmittel vor und heben deren gesundheitlichen Vorteile um Harnwegsinfekte zu bessern, hervor. Außerdem stellen wir einige Nahrungsergänzungsmittel vor, die Stefan sehr gut geholfen haben und über die wir uns im Vorfeld sehr gut informiert haben. Diese Informationen aktualisieren und erweitern wir regelmäßig. 

Schulmedizin

Schulmedizin Schulmedizin

Da wir wie bereits erwähnt keine Mediziner sind, können wir in diesem Punkt lediglich unsere persönlichen Erfahrungen mit der Schulmedizin weitergeben. Nach einer Untersuchung beim Hausarzt, der einen unkomplizierten Verlauf einer Blasenentzündung feststellt, werden meistens Antibiotika und schmerzlindernde bzw. krampflösende Medikamente verschrieben, dazu werden eventuell spezielle Cranberry-Präparate (als Pulver, in Kapselform oder als Saft) mitgeben und natürlich kommt der Rat, viel zu trinken (Wasser und spezielle Nieren-Blasentees). Mit diesem Paket werden die meisten Patienten nachhause geschickt, um sich von der Krankheit zu erholen.

Bei einem komplizierten Verlauf einer Blasenentzündung wird der Betroffene zumeist ins Krankenhaus geschickt, da auf jeden Fall weitere Untersuchungen notwendig sind. Je nach Möglichkeit werden Ultraschalls, Nieren CTs, Blasenspiegelungen, Restharnmessungen und Blutabnahmen durchgeführt. Aufgrund der Ergebnisse wird dann eine Diagnose erstellt und eine Behandlung durchgeführt. Stefan war dreimal wegen einer Nierenbeckenentzündung im Krankenhaus, doch erst in einem Krankenhaus in Thailand sahen wir, wie die Diagnoseerstellung eines Harnwegsinfekts bzw. einer Nierenbeckenentzündung wirklich durchgeführt werden sollte. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich gerne den Artikel «So war es in Thailand: Krankenhaus» durchlesen. Im Krankenhaus werden dann die Symptome behandelt und nach zirka einer Woche wird man wieder entlassen.


Die Natur heilt alles
Die Natur heilt alles

 

Alternative Heilpraktiken

 

Es gibt verschiedene alternative Heilpraktiken, die im Falle von Harnwegsinfekten ausprobiert werden können und die sehr hilfreich sind. Da jeder Mensch individuell ist und auf andere Methoden anspricht, gibt es nicht die eine «richtige» Heilpraktik. Besonders populär ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), mit ihren Ansätzen aus der Akupunktur und der Gabe von verschiedenen Kräutern. Auch die Homöopathie bietet diverse Heilmittel im Kampf gegen Blasenentzündungen an. Weniger bekannt bei uns in Österreich ist hingegen die Life-Blood Analyse. Wir haben davon zum ersten Mal während unseres Aufenthalts in Bali gehört und Stefan hat es dann auch gleich ausprobiert. Wir sind überzeugt, dass ihm das geholfen hat. Üblicher bei uns ist die Kräuterkunde, welche schon seit Jahrhunderten praktiziert und weitergegeben wird. Das sind die vier alternativen Heilmethoden, die Stefan schon selbst ausprobiert hat. Im Internet finden sich ganz viele und sehr gute Informationen zu diesen alternativen Behandlungen und deshalb stellen wir sie nur in wenigen Sätzen überblicksmäßig vor.

– Traditionelle Chinesische Medizin

Die «TCM» erfreut sich im Westen bereits seit einigen Jahren an hoher Beliebtheit. Häufig denken wir bei der TCM an Akupunktur, doch in Wahrheit besteht diese Medizin aus insgesamt fünf Säulen. Daher sollte man bei der Wahl seines TCM-Arztes darauf achten, dass er oder sie eine ganzheitliche, der fünf Säulen entsprechenden Behandlung durchführt.

Die 5 Säulen in der traditionellen chinesischen Medizin
  1. Akupunktur: Die Akupunkturpunkte liegen auf Energiebahnen, den Meridianen und erzielen therapeutische Wirkungen
  2. Chinesische Pflanzenheilkunde: Verwendung von Heilpflanzen zur inneren oder äußeren Anwendung
  3. Chinesische Heilmassage: Tuina, wird zur Prävention oder Behandlung durchgeführt und orientiert sich an den Meridianen
  4. Chinesische Bewegungslehre: Qi Gong und Tai Chi – gesundheitsfördernde Atem- und Körperübungen
  5. Chinesische Ernährungslehre: 5 Elemente Küche zum Aufbau und zur Kräftigung des Körpers

– Homöopathie

Homöopathie ist eine weitere ganzheitliche Heilmethode. In Österreich darf diese Heilpraktik nur von ausgebildeten Ärzten durchgeführt werden. Das ist deshalb interessant, da Homöopathie von der wissenschaftlichen Medizin als wirkungslos bezeichnet wird. Jeder Homöopath hat also ein medizinisches Studium abgeschlossen und könnte auch als praktischer Arzt bzw. Facharzt tätig sein.   In der Homöopathie werden zumeist Globuli (kleine weiße Kügelchen)  verschrieben, die vorwiegend aus dem Mineral-, Pflanzen- oder Tierbereich hergestellt werden. Der Hauptträger dabei ist Haushaltszucker. 

– Life-Blood Analyse

Die Life-Blood Analyse (auch Lebensblut Analyse oder Vitalblut Dunkelfeld Analyse) ist ziemlich unbekannt. Auch wir haben davon erst auf Bali erfahren. Wie bei vielen alternativen Heilpraktiken gibt es auch bei der LBA (Life-Blood-Analysis) kontroverse Meinungen. Stöbert man im Internet nach Erfahrungen, stößt man oft auf viel Negatives. Stefan hat es während unseres zweimonatigen Aufenthalts auf Bali ausprobiert und es hat ihm wahnsinnig gut geholfen. Es hat ihm geholfen vom Teufelskreislauf der Entzündungen und Antibiotikatherapien loszukommen und es war einer der Auslöser, der ihn wieder gesund gemacht hat. Natürlich gibt es auch in diesem Bereich Scharlatane und man sollte den Praktiker gut und kritisch auswählen. Im Artikel „So war es auf Bali: Life-Blood-Analyse“ stellen wir euch diese alternative Heilmethode ganz genau vor und führen ein Interview mit einer Heilpraktikerin aus Bali. 

– Kräuterkunde

In der Natur liegt der Ursprung aller Dinge. So auch für die Medizin. Heilkräuter werden schon seit Jahrtausenden verwendet und so bilden sie die Grundlage für die Entwicklung und Herstellung vieler Naturheilmittel und Medikamente. Da im Mittelalter im Zuge der Hexenverfolgung der Anbau der Kräuter verboten wurde und das Wissen ausgelöscht wurde, ging in dieser Zeit Vieles verloren. In jedem Land bzw. jeder Region finden sich Pflanzen, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe und Wirkstoffe zur Heilung von Krankheiten oder zum Erhalt der Gesundheit eingesetzt werden können. Heilkräuter können als Gewürze, als Tees, frisch, getrocknet oder als Saft, Tinktur oder äußerlich als Salbe angewendet werden. Wichtig dabei ist die richtige Dosierung, da sie zu schwach nicht wirksam bzw. zu stark dosiert giftig sein können. Heute haben sich vor allem die Kräuterlehren von Sebastian Kneipp, Maria Treben, Edward Bach und Hildegard von Bingen durchgesetzt. 

In unserem Shop findest du jene Nahrungsergänzungmittel, die sich unterstützend für die Nieren und die Blase auswirken und die wir für dich getestet haben.


Nahrung, die uns heilt

„Du bist was du isst“. Dieser Satz klingt abgedroschen, hat aber seine gute Berechtigung. Nahrung ist unser ständiger Begleiter und daher einer der wichtigsten Faktoren für unsere Gesundheit generell, aber auch für eine gesunde Blase. Immer weniger Menschen nehmen sich Zeit, ihr Essen selbst zuzubereiten und greifen stattdessen zu Fertigprodukten. Oftmals wissen wir also gar nicht, was wir eigentlich essen. Natürlichkeit wird durch Künstlichkeit ersetzt, denn eine Unmenge an Geschmacksverstärkern, Zucker, Salz und Fett lässt das Essen zwar geschmacklich gut anmuten, ist für unsere Gesundheit aber alles andere als förderlich. Obendrein macht es uns auch noch körperlich und psychisch abhängig. 

Wie kann Nahrung heilen?

„Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu bestehen. Nicht einmal Krebs.“ 

Mit dieser Erkenntnis in seiner Studie hat Dr. Otto Warburg im Jahr 1931 den Nobelpreis gewonnen. Gemeint ist damit das basische Milieu des Körpers, dass durch den PH-Wert symbolisiert wird. Eine Übersäuerung des Körpers führt in Folge dessen zu Entzündungen und Krankheiten im Körper. Unser Körper ist jedoch nicht entweder basisch oder sauer, sondern jeder Bereich hat einen entsprechenden PH-Wert um ordnungsgemäß zu arbeiten. So müssen einzelne Bereiche sogar sauer sein, um optimal arbeiten zu können. Von Übersäuerung kann also nicht einfach verallgemeinert gesprochen werden. viel mehr sind es einzelne Bereiche, die aufgrund zu vieler Säuren nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren können. Übersäuerung in diesem Sinn entsteht hauptsächlich durch unsere westliche Ernährung, die hauptsächlich aus tierischen Produkten, isolierte Kohlenhydrate und darüber hinaus noch hochgradig verarbeitete vitalstoffarme Kost. Unser Körper hat zwar genügend eigene Regelmechanismen, die dies auszugleichen versuchen, aber auf Dauer sieht dieser sich überfordert und dies ist der Zeitpunkt, wo meist die ersten Probleme auftreten. Werden die basischen Reserven über einen langen Zeitraum aufgrund der vielen aufgenommenen Säuren überstrapaziert, so ist dies der perfekte Nährboden für chronische Krankheiten. Da unser Organismus sehr feinfühlig ist, ist es nicht nur Nahrung, die unseren Ph-Wert verändern kann sondern auch übermäßiger Sport, Stress, Angst oder allgemein negative Gedanken. Die Experimente von Dr. Otto Warburg belegen zwar einerseits ebenfalls sehr gut warum eine basische Ernährung jene ist die uns dauerhafte Gesundheit beschert, aber andererseits müssen auch die anderen Faktoren berücksichtigt werden, die unseren Körper übersäuern. 

Eine heilende bzw. gesunde Ernährung sollte unserer Meinung nach also folgendermaßen ausschauen:

  • basenüberschüssig

Primär Lebensmittel die im Körper basisch verstoffwechselt werden, ergänzt um einen geringen Anteil säurebildender Lebensmittel. Die basenüberschüssige Ernährung hilft dem Körper den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren und unterstützt die Gesundheit in dem eine Übersäuerung vermieden wird. (Basen-bildende und Säure-bildende Lebensmittel – Tabelle)

  • gesund

Jene Lebensmittel der Basenbildner und Säurebildner, die als gesund eingestuft werden können. Auch eine basische Ernährung kann zwar basisch aber trotzdem ungesund praktiziert werden und deshalb sollten gesunde Lebensmittel bevorzugt werden.

  • natürlich

Unverarbeitete und in der Natur vorkommende Lebensmittel. Lebensmittel, die einen hohen Verarbeitungsgrad aufweisen sind meistens sehr vitalstoffarm und beinhalten oft noch Geschmacksverstärker und dergleichen, um dem vorzubeugen sollten natürliche Produkte bevorzugt werden.

  • regional

Lebensmittel, die aus der eigenen Region stammen. Regionale Lebensmittel sind einerseits sinnvoll, da unser Körper evolutionär gesehen diese am besten verstoffwechseln kann und andererseits in unseren Breitengraden meistens doch noch mehr Wert auf die Qualität gelegt wird. Auch negative Umwelteinflüsse sind in unseren Breitengraden besser überschaubar und einzustufen.

  • saisonal

Lebensmittel, die gerade Saison haben. Um Lebensmittel über längeren Zeitraum haltbar zu machen und dies auch noch kostengünstig zu gestalten werden oft Konservierungsstoffe eingesetzt, welche den Wert der Nahrungsmittel nicht aufwerten und oft das Gegenteil bewirken und uns eher schaden. Durch die saisonale Ernährung können auch negative Einflüsse durch unnatürliche Wachstumsbedingungen oder unreife Ernte und andere verwendete Chemikalien minimiert werden.

Hier kommst du zu den Lebensmitteln, die sich positiv, unterstützend und heilend auf deine Nieren und deine Blase auswirken.


Bewegung die uns heilt

 

Ernährung und Bewegung – das sind die zwei großen Grundpfeiler für unsere Gesundheit. Leider ist das Wissen, das uns über das Thema Bewegung vermittelt wird sehr beschränkt, der Großteil unserer Bevölkerung ist mittlerweile in Jobs tätig die sitzend erledigt werden und Bewegung wird von Vielen eher mit Anstrengung als mit Freude verbunden. Obwohl Sport und Bewegung ideale Mittel zur Gesundheitsprävention wären und der Staat so etliches im Gesundheitssystem sparen könnte, wird beginnend in unserer schulischen Bildung sehr schleißig mit dem Thema Bewegung umgegangen. 

Bewegung ist weit mehr als Sport und daher sollte für die Gesundheit ein ausgeglichenes Verhältnis aus Kräftigung, Dehnung und Ruhephasen geschaffen werden. Es spielen also mehrere Faktoren eine Rolle, um Bewegung wirklich für jeden gesund gestalten zu können. Zum einen natürlich die Bewegung selbst, die in Dehnung und Kräftigung geteilt werden und zum anderen die nötigen Ruhephasen, die den Körper bei der Regeneration und dem Aufbau helfen und durch Phasen der Entspannung und ausreichendem Schlaf herbeigeführt werden sollten. Dies ist so wichtig, da jede Bewegung, die nicht derart kombiniert wird für uns eher kontraproduktiv ist und für Dysbalancen sorgt. Im Prozess des Gesund Werdens sind Dysbalancen jedoch das letzte das wir wollen, da diese den Körper und schlussendlich uns selbst als ganzes System schaden.

Wichtiger als jeder andere Faktor ist aber die Freude, nur diese kann garantieren, dass wir langfristig Sport so betreiben, dass er uns gesund und glücklich macht. 

Yoga – gut für Körper, Seele und ja, unsere Blase

Yoga vereinigt körperliche und geistige Übungen und bedeutet übersetzt „Verbindung, Vereinigung, Methode, Technik“. Yoga kommt aus Indien und ist eine der ältesten Wissenschaften, die sich mit dem Menschen in seiner Ganzheit beschäftigt. Yoga ist weder Sport noch Religion, sondern die Verbindung eines körperlichen und geistigen Trainings. Es erfreut sich an großer Beliebtheit, denn Yoga ist ein ganzheitlicher Ansatz, dessen Wirkung sich rasch zeigt. (Quelle)

Eine Yoga-Einheit besteht im Idealfall aus folgenden Bestandteilen:

  • Konzentration und Sammlung (Meditation)
  • Atemübungen (Pranayama)
  • Körperhaltungen (Asanas)
  • Entspannung und Regeneration (Shavasana)

Wir sind davon überzeugt, dass Yoga mehr Freude, Entspannung, Beweglichkeit, Glück und Gesundheit in unser Leben bringt. Die Yoga Einheiten sind zu einem wichtigen Bestandteil in unserem Leben geworden. Mit dem Gedanken eine Yoga-Stunde auszuprobieren, suchten wir uns während unserer ersten Tage auf Koh Lanta, Thailand ein Yoga-Studio. Nach der ersten Stunde war uns jedoch klar, dass wir so oft wie möglich zum Oasis-Yoga müssen, denn es war unglaublich gut und wir waren danach entspannt wie schon lange nicht mehr. Die beiden Lehrerinnen Farra und Kate leben und unterrichten ihr Yoga mit vollem Herzen und ganzer Leidenschaft und sie haben uns mit diesem Gefühl definitiv angesteckt. So kam es, dass wir ein ganzes Monat lang mindestens einmal am Tag Yoga mit den beiden gemacht haben. Ein Erlebnis, das ganz oben auf der Liste unserer schönsten Dinge während der Reise steht. 

Yin-Yoga zählt zu unseren liebsten Yoga-Arten und während einer dieser Einheit haben wir gemeinsam mit Farra eine Yin-Yoga Praxis speziell für Nieren und Blase durchgeführt. Mehr dazu und die einzelnen Übungen findet ihr im Artikel „Yin Yoga für Nieren und Blase„. 

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